Donnerstag, 25. Oktober 2012

Über die Identifikation

Swami Venkatesananda (ein Schüler Swami Sivanandas) schreibt:

Wenn du das Herz (Chitta) mit einem Ozean vergleichst, ist jedes Individuum eine Welle in diesem Ozean. Nachdem du dich fortgesetzt mit einer Welle identifiziert hast, glaubst du, dieses Individuum sei das Ganze. Diese Vereinzelung ist es, die alle Probleme gebracht hat und die Identifikation mit der Gedankenwelle (Vritte) ist, was die Vereinzelung verursacht hat. Wenn du sagst, meine Hand ist schmutzuig, bestraft die Hand die Zunge nicht für diese Bemerkung. Aber du wirst wütend, wenn dich jemand Idiot nennt!

(aus: Yoga - Momente Gottes)

Satsang am 26.10.2012

Am Freitag, 26.10.2012 findet wieder Satsang statt  - Meditation, gemeinsames Kirtansingen, kurzer Vortrag über spirituelle Themen und Arati (Lichtzeremonie).

Wir beginnen wie immer um 20:15 Uhr. Du bist herzlich eingeladen.

Um dich einzustimmen, kannst du vorher die offene Yogastunde I besuchen. Danach wird dir das längere Sitzen im Meditationssitz sicherlich noch leichter fallen.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

fortgeschrittenes Pranayama mit Andreas am 19.11.2012

Am Freitag ab 18:40 Uhr findet wieder eine Stunde fortgeschrittenes Pranayama mit Andreas statt. 

Interessant für alle, die ihre Yogapraxis vertiefen möchten und/oder bereits Erfahrungen haben mit fortgeschrittenen Atemübungen.

Teilnahme ist kostenfrei.

Update 21.10.2012: nach vier Runden Kapalabhati, 30 Minuten Nadi Shodhana (Wechselatmung) und drei Runden Bastrika wurde wohl jeder von uns mit seinen Widerständen konfrontiert, konnte diese auflösen und ging schließlich voll Energie ins Goldene Oktoberwochenende.

Fotos vom gemeinsamen Üben:
Wechselatmung mit Samanu-Konzentration und Maha Bandha
Andreas bei den Ansagen

Freitag, 12. Oktober 2012

Karma-Yoga in der Definition von Swami Sivananda

Karma-Yoga heißt nicht, einfach etwas zu tun, ohne eine Belohnung dafür zu erwarten. Eine Sache ist es zu erwarten, eine ganz andere jedoch, ohne Erwartung zu erhalten. 
Swami Sivananda gab anderen von sich selbst, seinen Diensten und seinem Wissen, ohne etwas als Gegenleistung dafür zu erwarten. Doch er gab einem auch die Möglichkeit, seine Dankbarkeit, seine Anerkennung, seine Hingabe zu zeigen. Er wollte sie nicht, und er wäre auch in keiner Weise enttäuscht gewesen, wenn man davonginge, aber er war nicht egoistisch genug, es abzulehnen. 
Wer um eine Belohnung bittet, ist das Ego, und was ein Angebot ausschlägt, ist auch das Ego. 
Er hat mir einmal gesagt; "Frage nicht nach etwas, weise nichts ab." 
Eine Belohnung nicht zu erwarten ist nicht genau dasselbe wie eine Belohnung abzuweisen, aber das ist nicht das einzige, was Karma Yoga ausmacht. Karma Yoga ist selbstloses Dienen.

(Swami Venkatesananda: "Sivananda Yoga", erschienen im Yoga Vidya Verlag)

Montag, 8. Oktober 2012

MatangiYoga(c)CoolTeens - Yogastunde mit Jugendlichen am 29.09.2012


Matangi (rechts im Bild) mit den jungen Bäumen
Da kommt der Specht mit strengem Blick und macht mit seinem Schnabel pick, pick, pick und mit dem Köpfchen nick, nick, nick und sucht nach Raupen rund und dick....die Baum-Massage!

Ich kann hüpfen wie ein Frosch und fliegen wie eine Krähe…